29 Januar 2017

Tipps und Tricks zum Colorieren mit Wasserfarben | MFT You Gnome Me


Da mir in letzter Zeit besonders das Colorieren von Karten mit Wasserfarben großen Spaß macht, dachte ich, ich teile heute einfach mal ein paar Tipps und Tricks mit Euch. 
Es hat ein bisschen gedauert, bis ich den Umgang mit Wasserfarbe raus hatte, wenn man jedoch ein paar Kleinigkeiten beachtet, lassen sich tolle Werke in kurzer Zeit gestalten. Diese Hintergründe sind außerdem eine tolle Möglichkeit, das ganze Stempelset zu benutzen. 





1. Je nachdem, was für einen Effekt man erzielen möchte oder wie groß die Fläche ist, die man gerade ausmalt, sollte man verschiedene Pinsel wählen. Während ich Wasserfarben von verschiedener Qualität besitze, hat sich mit der Zeit gezeigt, dass qualitativ hochwertige Pinsel von Vorteil sind. 

Für die Karte habe ich vor allem drei Pinsel benutzt: Stärke 1 und 3 mit runder Spitze für die kleinen Details und einen Flachen der Stärke 4 für die etwas größeren Flächen und stärkerem Farbauftrag. 

Zu meinen Lieblingspinseln zähle ich außerdem einen Rundkopf der Stärke 14 und einen flachen Pinsel der Stärke 16. Der 14er hält besonders viel Feuchtigkeit und Farbe und der flache 16er verteilt (auch Kleister) leicht auf größeren Flächen. 

Einen extra Wassertankpinsel benutze ich nicht, aber man sollte darauf achten


2. entweder mehrere Wasserbecher zur Verfügung zu haben oder das Wasser öfter zu wechseln, damit man bei einem Farbwechsel immer wieder einen sauberen Farbauftrag erzielt.


3. Da man mit viel Feuchtigkeit arbeitet, muss man darauf achten, dass man entweder wasserfeste Stempelfarbe benutzt oder die Abdrücke einfach embosst. Das Embossen hat den Vorteil, dass man etwas erhabene Linien bekommt, die einerseits zusätzlichen Effekt auf die Karte zaubern, man andererseits aber auch weniger leicht übermalt. 

Falls das jedoch trotzdem mal passiert, gibt es mehrere Möglichkeiten, kleine Fehler wieder auszubessern. So komme ich zu Tipp Nr. 


4. Kleine Fehlerchen lassen sich ausbessern, indem man einen feinen Pinsel feucht macht und über die betroffene Stelle geht. Meistens reicht das schon aus, ggf. kann man mit einen Tuch nachtupfen. Dazu sollten die umliegenden farbigen Flächen allerdings bereits getrocknet sein, damit nichts verläuft oder mit abgetupft wird. 




5. Der Einsatz eines Radiergummis kann ebenfalls über kleine Unsauberkeiten hinwegtäuschen. Radieren ist auch eine tolle Möglichkeit, wenn man sich nach einem zu starken Farbauftrag doch noch dazu entscheidet, einen eher hellen sanften Look zu wollen.

Vor dem Radieren ist es jedoch wirklich wichtig, dass die Stellen richtig getrocknet sind, da man sonst das ganze Papier aufschrubbelt. (Euch kann ich es ja verraten - das ist der Grund, warum diese Karte eine lila Bordüre für den Spruch hat!)

Auch würde ich empfehlen, einen farblosen Radierer einzusetzen, um keine hässlichen Rückstände auf der Karte zu haben.

Vorsicht ist jedoch mit dem Radierer auch bei verschiedenen Embossingpulvern geboten. Über Metallic wie Gold oder Silber sollte man das Radieren besser vermeiden, denn die Farbe rubbelt sich leider ab und dann glänzt es nicht mehr.


6. Mein letzter Tipp ist die Verwendung des Mist Tools. Durch das Colorieren mit den Wasserfarben kann es sein, dass gestempelte Linien nicht mehr schwarz sind. Dann bietet es sich an, wenn man die Umrandung noch einmal stempeln kann, damit alles wieder schön scharf ist.




Die Karte ist ein Beispiel aus einem ganzen Set, das ich als Geschenk gefertigt habe. Das Set zeige ich in den nächsten Tagen hier - also Achtung, denn hier sind die Gnome los! 

Eure Sam 

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